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13.06.2016 // Förderung der ambulanten Weiterbildung

KBV hält an eigenständiger Finanzierung fest

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) strebt nach wie vor eine eigenständige Finanzierung der ambulanten Weiterbildung an. KBV-Vorstand Regina Feldmann will das sogenannte Stiftungsmodell weiter thematisieren. Es sieht vor, dass die Weiterbildungskosten über eine von Steuermitteln getragene Stiftung finanziert und somit von den Krankheitskosten entkoppelt werden. Das sagte sie am Freitag bei der Vorstellung der neuen Fördervereinbarung zwischen der KBV, dem GKV-Spitzenverband und der DKG.

Diese sieht vor, dass ambulante Weiterbildungsstätten, die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin beschäftigen, ab dem 1. Juli monatliche Zuschüsse in Höhe von 4.800 Euro erhalten. Der Zuschuss ist wie bislang auch vollständig als Teil des Bruttogehalts an die Weiterzubildenden weiterzugeben. Darüber hinaus werden Zuschläge gezahlt, wenn die Stellen in unterversorgten Gebieten angetreten werden. Hier sind Zuschläge zwischen 250 und 500 Euro pro Monat möglich. Zu den laut neuem Paragrafen 75a SGB V zu fördernden grundversorgenden Fachgruppen müssen sich die regionalen Verhandlungspartner (KVen und Kassen) bis zum 1. Oktober einigen. Der monatliche Zuschuss für die bis zu 1.000 Stellen beträgt ebenfalls 4.800 Euro.

Die Festlegung möglicher Sanktionsregelungen wie die umstrittene Rückzahlungsverpflichtung obliegt ebenfalls wie bisher den regionalen Verhandlungspartnern. Mit Rückzahlungsforderungen können sich derzeit zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte in Hessen und Baden-Württemberg konfrontiert sehen, wenn sie ihre Weiterbildung nicht mit dem Facharzt für Allgemeinmedizin abschließen. Das gilt auch dann, wenn sie sich später als hausärztlicher Internist niederlassen. (stp)

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