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29.03.2017 // Notfallversorgung

KBV setzt auf einheitliche Notrufnummer und 24h-Bereitschaftsdienstpraxen

In der Diskussion um die Zukunft der Notfallversorgung schlägt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Zusammenlegung der Bereitschaftsdienstnummer 116117 mit der Notrufnummer 112 sowie die Einrichtung von zentralen Bereitschaftsdienstpraxen vor. Die Überlegungen sind Teil eines aktuellen gemeinsamen Eckpunktepapiers der KBV und der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) zur Weiterentwicklung der ambulanten Notfallversorgung.

„Einfache Wege mit klaren Zuordnungen und einem guten Serviceangebot wollen wir bieten“, sagt der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen. Der Patient solle mehrere Möglichkeiten haben, „direkt und unkompliziert abklären zu lassen, ob er besser schnell zur stationären Versorgung ins Krankenhaus kommt oder aber – weil er kein Notfall ist – in die ambulante Praxis eines niedergelassenen Arztes geht“. Dabei könne ein Weg die qualifizierte Ersteinschätzung rund um die Uhr per Telefon durch fachkundiges Personal und in Kooperation mit den jeweiligen Rettungsleitstellen sein. Eine zweite Option seien Bereitschaftsdienst- beziehungsweise Portalpraxen an Kliniken, die von der KV betrieben werden und rund um die Uhr geöffnet haben. Für letzteres müsste der Gesetzgeber eine entsprechende rechtliche Grundlage schaffen. Derzeit ist – mit Ausnahme von Berlin – der ärztliche Bereitschaftsdienst einschließlich der Nutzung der Bereitschaftsdienstnummer 116117 sowie der Portalpraxen nur außerhalb der Praxisöffnungszeiten zulässig. Des Weiteren sei die Notfallversorgung zu konzentrieren, um Doppelstrukturen zu reduzieren. (stp)

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