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29.09.2017 // Letter of Intent

KBV und ABDA verfolgen gemeinsame digitale Agenda

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) wollen die Chancen der Digitalisierung gemeinsam nutzen und zugleich das Primat der heilberuflichen Entscheidungs- und Therapiefreiheit unter Einbindung der Patienteninteressen stärken. Das geht aus einem Letter of Intent zur Entwicklung und Umsetzung einer gemeinsamen digitalen Agenda hervor. Die heilberufliche Bedarfs-Angebots-Schere der kommenden Jahrzehnte erfordere zunehmend digital unterstützte arbeitsteilige Therapieprozesse, heißt es darin. Die Telematikinfrastruktur sei dabei eine wichtige Basis für die voranschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen, neue Technologien müssten in die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur einfließen.

KBV und ABDA setzen sich mit der Erklärung zudem für den Ausbau der intersektoralen Kommunikation und deutschlandweit einheitliche Standards und Schnittstellen bei der elektronischen Patientenakte ein. Es müsse schnellstmöglich zu einer verbesserten, sicheren direkten elektronischen Kommunikation zwischen Heilberuflern kommen, damit die Arzneimitteltherapiesicherheit gerade im Falle von Polymedikation verbessert wird. Der bundesweite Medikationsplan sei nur ein erster Schritt und nicht ausreichend.

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