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09.09.2016 // Vereinbarung aktualisiert

KBV und Kassen erleichtern Ärzten den Zugang zur Schmerztherapie

Ärztinnen und Ärzte mit der Zusatzweiterbildung Schmerztherapie sollen einen leichteren Zugang zur schmerztherapeutischen Behandlung von Patienten bekommen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband geeinigt. Die entsprechenden Neuerungen in der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Schmerztherapie sollen am 1. Oktober 2016 in Kraft treten.

„Mit der aktualisierten Vereinbarung werden wir mehr Ärzte für die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten gewinnen können“, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen. „Es war uns wichtig, die Qualitätsstandards auf international höchstem Niveau zu halten und dennoch Erleichterungen für den Zugang zu erreichen.“

Zu den Erleichterungen gehört unter anderem, dass der antragstellende Arzt vorab weniger Patienten- und Untersuchungszahlen nachweisen muss. Damit wurden die Anforderungen an die fachliche Befähigung an die aktuellen Vorgaben der Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ angepasst. Darüber hinaus entfällt das bisher obligatorische Eingangskolloquium vor der Schmerztherapie-Kommission. Voraussetzung ist, dass die Prüfung zur Erlangung der Anerkennung der Zusatzweiterbildung nicht länger als 48 Monate zurückliegt. Zudem ist es nun möglich, die geforderte zwölfmonatige Tätigkeit in einer schmerztherapeutischen Ausbildungseinrichtung auch halbtags zu absolvieren. (stp)

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