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24.04.2015 // ASV

KBV-Vertreterversammlung hält am Kriterium der schweren Verlaufsform fest

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat sich in einer Sondersitzung klar gegen eine Streichung der schweren Verlaufsformen von Krankheiten als Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) ausgesprochen.

Mit dem Beschluss setzte sich die Mehrheit der Vertreter gegen die Position des KBV-Vorstandsvorsitzenden Andreas Gassen durch. Gassen hatte zusammen mit dem Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, in einem gemeinsamen Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe diese Streichung angeregt. Das hatte bei vielen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen), die in das Vorgehen des KBV-Chefs nicht eingeweiht waren, für Empörung gesorgt und war Anlass für die Einberufung der Sonder-Vertreterversammlung.

Sowohl aufgrund der inhaltlichen Differenzen als auch wegen der fehlenden Abstimmung mit den KVen erachtet es die KBV-Vertreterversammlung nun offenbar „für notwendig, dass die Ausrichtung und die Verhandlungen zur ASV mit der Vertreterversammlung der KBV kontinuierlich begleitet werden“, heißt es in dem Beschluss. Der Vorstand werde der Vertreterversammlung „fortwährend berichten“. (stp)

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