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Aktuelle Meldungen

21.09.2017 // Honorarverhandlungen

KBV will nicht mehr mit dem GKV-Spitzenverband verhandeln

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will Medienberichten zufolge künftig nicht mehr mit dem GKV-Spitzenverband über die jährliche Anpassung der vertragsärztlichen Honorare verhandeln. Hintergrund ist der gestrige Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zum Vergütungsvolumen für das Jahr 2018, der eine Erhöhung des Punktwertes um 1,18 Prozent vorsieht. Ursprünglich habe der GKV-Spitzenverband sogar eine Nullrunde gefordert – trotz sehr guter Kassenlage. Stattdessen strebt die KBV eine Rückkehr zu kassenspezifischen Gesamtverträgen an. Die einzelnen Krankenkassen hätten eine größere Nähe zur Versorgung und ihren Versicherten, wovon sich die KBV eine größere Bereitschaft zu innovativen Vergütungsmodellen erhofft. (stp)

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