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14.12.2015 // ZI widerspricht Kassenterminologie

Keine Fehlverteilung: Es ist Ärztemangel.

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) bescheinigt den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen), ihrem Sicherstellungsauftrag gerecht zu werden. Vorwürfe an die KVen, die ambulant tätigen Vertragsärzte seien ungleich verteilt und die Sicherstellung der ambulanten Versorgung somit nicht flächendeckend gewährleistet, sind nicht gerechtfertigt, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung.

„Im Vergleich zu anderen regionalen Indikatoren der Daseinsvorsorge finden wir bei den Vertragsärzten die gleichmäßigste Verteilung“, erläutert ZI-Geschäftsführer Dominik von Stillfried. Es gebe zwar regionale Unterschiede, diese seien aber deutlich weniger ausgeprägt als in anderen Bereichen der Daseinsvorsorge. „Die Politik kann von Ärzten nicht dauerhaft erwarten, Mängel in der allgemeinen Infrastruktur auszugleichen“, so von Stillfried. Es seien mehr gemeinsame Anstrengungen nötig, um den Ärztemangel zu bekämpfen. Schuldzuweisungen würden nicht weiterhelfen. (stp)

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Michael Rauscher

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