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07.02.2017 // Baden-Württemberg

Keine Richtgrößenprüfungen mehr für Niedergelassene

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es in Baden-Württemberg bei Verordnungen keine Richtgrößenprüfungen mehr. An ihre Stelle treten einer Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zufolge garantierte praxisindividuelle Richtwerte je Patient und Quartal. Grundlage der Berechnung des Richtwertes sind demnach die Verordnungsdaten des Jahres 2015. Hinzu kommt einmalig für das Jahr 2017 ein garantiertes praxisindividuelles Richtwertvolumen, das dem Arzt auch bei geringerer Morbidität seiner Praxis in jedem Fall zur Verfügung steht.

Die neu eingeführten Richtwerte sollen die Versorgungsrealität jeder einzelnen Praxis besser abbilden und somit der Heterogenität der Arzneimitteltherapie und praxisindividuellen Versorgungsschwerpunkten stärker gerecht werden als die Durchschnittswerte. Steigt die Morbidität in der Praxis, wird der Richtwert unterjährig mit den Daten der KV angepasst.

Gleichwohl wird es auch in Zukunft ein Prüfverfahren geben, wenn das praxisindividuelle Richtwertvolumen innerhalb eines Kalenderjahres um mehr als 25 Prozent überschritten wird. In solchen Fällen sollen Praxisbesonderheiten unter bestimmten Umständen die Überschreitung rechtfertigen können. Für Fachgruppe, in denen keine Richtwerte gelten, soll die Wirtschaftlichkeit anhand von Durchschnittswerten geprüft werden können. (stp)

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