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Aktuelle Meldungen

08.11.2016 // Hauptversammlung des Hartmannbundes

Klarer Appell für E-Health-Offensive und weitere zukunftsweisende Beschlüsse

Einem Impulsreferat von Dr. Markus Müschenich, Vorstand des Bundesverbands Internetmedizin und Managing Partner von Flying Health, folgte eine intensive Diskussion zur Rolle des Arztes in einer digitalisierten Gesundheitswelt.

„E-Health – Herausforderung annehmen, Versorgung verbessern“: Unter diesem Motto diskutierte am vergangenen Wochenende die Hauptversammlung des Hartmannbundes über Dynamik, Potentiale und Grenzen von E-Health. Vor allem mit Blick auf den Berufsalltag von Ärztinnen und Ärzten in Praxis und Klinik erörterten E-Health-Experten die spannendsten Fragen dieses wichtigen Zukunftsthemas in einer Podiumsdiskussion. In Workshops vertieften die Teilnehmer besondere Schwerpunkte wie Gesundheits-Apps, Telematik oder auch die Frage praktischer E-Health-Anwendungen.

Am Ende stand die klare Botschaft der Delegierten: Der Hartmannbund bekennt sich zur Verantwortung und zur Bereitschaft der Ärzteschaft, den Einsatz und die Weiterentwicklung von E-Health aktiv mitzugestalten und dessen Möglichkeiten unter dem Aspekt einer Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie mit Blick auf die Optimierung von Arbeitsprozessen von Ärztinnen und Ärzten bestmöglich zu nutzen und voranzutreiben, wie es im Leitantrag heißt. Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, appellierte an seine Kolleginnen und Kollegen, mehr Offenheit für die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu zeigen und E-Health als Chance zu begreifen.

Über das Leitthema der diesjährigen Hauptversammlung hinaus beschäftigten sich die Delegierten aus ganz Deutschland mit aktuellen gesundheitspolitischen Themen wie dem geplanten Selbstverwaltungsstärkungsgesetz, formulierten Positionen zu den Themen Prävention und zur Notfallversorgung oder diskutierten zum Thema Qualität der Weiterbildung. Während die jungen Kolleginnen und Kollegen im Hartmannbund ihre stärkere Einbindung in die Arbeit der Landesärztekammern und die angestellten Ärztinnen und Ärzte die manipulationssichere Erfassung ihrer Arbeitszeit einforderten, bekräftigten die Medizinstudierenden im Hartmannbund ihre Forderung nach Zahlung einer bundesweit einheitlichen PJ-Aufwandsentschädigung in Höhe des aktuellen Höchstsatzes nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög). Eine Übersicht über alle von der Hauptversammlung verabschiedeten Resolutionen finden Sie hier.

Der diesjährige Film- und Fernsehpreis des Hartmannbundes ging an die Dokumentation „Gefährliche Bluttransfusionen – Was hilft gegen das Risiko?“ des SWR von Ulrike Gehring. Mit dem Friedrich-Thieding-Preis ehrte die gleichnamige Stiftung die Mannheimer Medizinstudentin Johanna Kinder. (mr)

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