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19.05.2017 // AOK-Qualitätstagung in Berlin

Kliniken behandeln Patienten trotz fehlender Ausstattung und Erfahrung

22.000 Patienten mit Herzinfarkt werden jedes Jahr in mangelhaft ausgestatteten Krankenhäusern behandelt. Diese Zahl nannte der AOK-Vorstandsvorsitzende Martin Litsch am Donnerstag in Berlin auf einer Tagung der AOK unter Berufung auf eine wissenschaftliche Erhebung. Die Untersuchung „Qualitätsmonitor 2017“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hat für ausgewählte Erkrankungen Eckdaten zu stationären Versorgungsstrukturen erhoben und ausgewertet. Demnach seien die betroffenen Infarktpatienten in jenen 40 Prozent der Kliniken behandelt worden, die nicht über Herzkatheterlabore verfügten. Litsch kritisierte anhand dieses Beispiels die offenbar noch unzureichenden Effekte des Krankenhausstrukturgesetzes. In dem Anfang 2016 in Kraft getretenen Gesetz ist festgelegt, dass die Qualität zum Kriterium bei der Krankenhausplanung werden soll. Jedoch weigerten sich die für diese Planung zuständigen Länder, das umzusetzen, so Litsch. "Das erklärte Ziel des qualitätsorientierten Umbaus ist noch nicht so richtig in Fahrt gekommen."

Der GKV-Spitzenverband fordert daher klarere Regeln, um die Risiken für die Patienten zu minimieren. „Die Solidargemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt die Kliniken gut für ihre Leistungen – dafür können die Patientinnen und Patienten auch erwarten, dass einzelne Kliniken Operationen und Behandlungen nicht durchführen, wenn sie im konkreten Fall dafür ungeeignet sind“, sagte Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes. Wo dies nicht freiwillig passiert, müsse es verbindliche Vorgabe von Mindestmengen geben. (stp)

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