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20.12.2016 // Statistisches Bundesamt

Kosten für die stationäre Versorgung stiegen 2015 um 3,8 Prozent

Die Kosten für die stationäre Versorgung durch die 1.956 Krankenhäuser in Deutschland sind im vergangenen Jahr auf rund 84,2 Milliarden Euro angestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 3,8 Prozent gegenüber 2014. Hinzu kommen Ausgaben für nichtstationäre Leistungen – Ambulanz sowie wissenschaftliche Forschung und Lehre – in Höhe von 13,1 Milliarden Euro. Die Zahlen hat das Statistische Bundesamt bekannt gegeben. Demnach stiegen auch die Kosten je vollstationär behandeltem Fall um 3,3 Prozent, und zwar von durchschnittlich 4.239 Euro im Jahr 2014 auf durchschnittlich 4.378 Euro. 2015 behandelten die Krankenhäuser insgesamt etwa 19,2 Millionen Patienten vollstationär.

Die Gesamtkosten der Krankenhäuser beliefen sich auf insgesamt 97,3 Milliarden Euro, das waren 3,6 Milliarden Euro mehr als 2014. Darin sind als größte Posten die um 4,1 Prozent gestiegenen Personalkosten mit 58,5 Milliarden Euro und die um 3,4 Prozent gestiegenen Sachkosten in Höhe von 36,2 Milliarden Euro enthalten. Weitere 2,7 Milliarden Euro entfielen auf Aufwendungen für den Ausbildungsfonds sowie Steuern, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie auf Kosten der Ausbildungsstätten. (stp)

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