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03.11.2015 // Statistisches Bundesamt

Kosten für Krankenhausbehandlungen um vier Prozent gestiegen

Die Kosten für die stationäre Krankenhausversorgung beliefen sich im Jahr 2014 auf 81,2 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent oder drei Milliarden Euro. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Die Kosten je Fall hat das Amt mit durchschnittlich 4.239 Euro ermittelt, das sind 2,1 Prozent mehr als im Jahr 2013. Am niedrigsten waren die Kosten je Fall im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt mit 3.808 Euro, am höchsten in Hamburg mit 4.893 Euro. Im vergangenen Jahr wurden 19,1 Millionen Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt.

Die Gesamtkosten der deutschen Krankenhäuser im Jahre 2014 beziffert das Statistische Bundesamt mit 93,7 Milliarden Euro. Der Löwenanteil fiel dabei auf die Personalkosten in Höhe von 56,2 Milliarden Euro. Sachkosten schlugen mit 35 Milliarden Euro zu Buche, die Ausgaben für nichtstationäre Leistungen – unter anderem für die Ambulanz und wissenschaftliche Forschung – mit 12,5 Milliarden Euro. An Aufwendungen für den Ausbildungsfonds kamen 1,2 Milliarden Euro. Weitere 1,3 Milliarden Euro entfielen auf Steuern, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie auf Kosten der Ausbildungsstätten. (stp)

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