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02.03.2015 // GKV im Defizit

Krankenkassen machen 2014 eine Milliarde Euro Minus

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr einen Ausgabenanstieg von fünf Prozent und damit etwa eine Milliarde Euro Defizit verzeichnet. Hauptgrund für die gestiegenen Ausgaben seien laut einer Einschätzung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) vorrangig Einmaleffekte wie Prämienzahlungen an Versicherte in Höhe von rund 700 Millionen Euro und freiwillige Satzungsleistungen von rund 260 Millionen Euro.

„Das Defizit im vergangenen Jahr ändert kurzfristig nichts an der insgesamt guten Finanzsituation der gesetzlichen Krankenversicherung", sagte der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz. Dies sieht auch das BMG so. Das Ministerium bezifferte die Finanzreserven der Kassen auf rund 16 Milliarden Euro. Langfristig müssten die Versicherten dennoch mit höheren Kosten rechnen. „In den nächsten Jahren erwarten wir wegen steigender Ausgaben, zum Beispiel für Ärzte, Kliniken und Medikamente, höhere Zusatzbeiträge für die Versicherten“, sagte Lanz. (stp)

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