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19.06.2017 // Medizinischer Fakultätentag

Kroemer: Digitalisierung ausbauen, Wissenschaftskompetenz stärken

Die Medizinischen Fakultäten und die Universitätskliniken in Deutschland wollen sich verstärkt den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen und Medizinstudierende stärker wissenschaftsorientiert ausbilden. Sie seien gewillt, den Prozess der „Translation von Innovationen in die Versorgung“ aktiv mitzugestalten, sagte der Präsident des Medizinischen Fakultätentages (MFT), Heyo Kroemer, zur Eröffnung des 78. Ordentlichen Medizinischen Fakultätentages in Hamburg. Es sei eine Kunst, medizinischen Fortschritt, Digitalisierung und demografischen Wandel so zusammenzuführen, dass eine gute Versorgung der Bevölkerung gewährleistet sei. „Das geht nur mit exzellent ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten“, so Kroemer.

In den nächsten Jahren will die Hochschulmedizin nach den Worten Kroemers eine elektronische Patientenakte mitentwickeln, die allen behandelnden Ärzten eines Patienten die notwendigen Informationen liefert und gleichzeitig das neueste Forschungswissen zur Verfügung stellt. Grundlage dafür sei die Medizininformatikinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Derzeit würden bereits praxisnahe Modelle erarbeitet, die in der Universitätsmedizin und später flächendeckend auch mit nichtuniversitären Kliniken und ambulant tätigen Ärzten umgesetzt werden sollen. Mit dem Ausbau der digitalen Dateninfrastruktur würden schnelle Fortschritte in der medizinischen Forschung gemacht. Als Beispiel nannte Kroemer die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft.

Zweistufiges Modell zur Vermittlung von Wissenschaftskompetenz vorgeschlagen

Für eine bessere Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenz sollen Medizinstudierende stärker auch praktisch an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt werden. Geplant ist ein zweistufiges Modell, das in den Curricula verankert werden soll: Basierend auf der in vorklinischen und klinisch-theoretischen Fächer erworbenen Methodenkompetenz – Studierenden sollen in der Lage sein, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse auf praktische medizinische Probleme anzuwenden und das Handwerkszeug wissenschaftlichen Arbeitens beherrschen –  soll eine Forschungs- oder Projektarbeit angefertigt werden. Letztere würde für Studierende relevant, die keine Promotion anstreben. (stp)

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