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15.02.2016 // GOÄ: Kein Ende der Diskussion

KV-Vorstände: BÄK soll Kritikpunkte berücksichtigen

Die Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) appellieren an die Bundesärztekammer, einzelne Forderungen aus mit knapper Mehrheit abgelehnten Anträgen zum Sonderärztetag am 23. Januar in Berlin bei der weiteren Umsetzung der Novelle der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zu berücksichtigen. Das geht aus einem offenen Brief an den BÄK-Präsidenten Frank Ulrich Montgomery hervor. „Es wäre ein deutliches Zeichen der Integration, wenn die Bundesärztekammer hierfür zum Beispiel im Rahmen ihres Verbändegesprächs den ärztlichen Spitzenverbänden nochmals die Gelegenheit zum Austausch und zur Mitwirkung geben würde“, heißt es darin.

Konkret fordern die die KV-Vorstände, von einer „Festlegung absoluter oder prozentualer Ausgabenobergrenzen im Rahmen des dreijährigen Monitorings“ abzusehen, die uneingeschränkte ärztliche Freiberuflichkeit „in Klinik und Praxis“ zu erhalten, keine Beeinträchtigung des individuellen Arzt-Patienten-Verhältnisses zuzulassen sowie die Zuständigkeit der umstrittenen gemeinsamen Kommission zur Weiterentwicklung und Pflege der GOÄ auf eine lediglich beratende Funktion zu begrenzen. Eine „ordnungspolitische Anlehnung an Strukturen der gesetzlichen Krankenversicherung“ müsse vermieden werden. Zudem sollte ein eigenes GOÄ-Kapitel für das Fach Allgemeinmedizin „keine Unmöglichkeit darstellen“. (stp)

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Pressesprecher

Michael Rauscher

Tel.: 030 206208-11

Fax: 030 206208-711

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