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26.06.2018 // Notfallversorgung

KVHB lehnt Pläne des Bremer rot-grünen Senats ab

Die Kassenärztliche Vereinigung Bremens (KVHB) lehnt die Pläne des rot-grünen Senats ab. Grüne und SPD haben den Senat aufgefordert, eine grundlegende Reform der ambulanten Notfallversorgung auf Bundesebene voranzutreibenDie Kernforderung: Es sollen an den Krankenhäusern integrierte Notfallzentren geschaffen werden, die im Gegensatz zum bestehenden Bereitschaftsdienst 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet sind. Diese Stellen könnten von der KV, den Krankenhäusern oder aber auch von Kommunen und Ärztenetzwerken betrieben werden, so die Vorstellung der beiden Parteien. 

„Durch ein 24/7‐Angebot würde sich die Zahl der Komfortpatienten mit medizinischen Lappalien in der Notfallversorgung nur noch weiter erhöhen und genau das Gegenteil solle erreicht werden, so der KV-Chef Jörg Hermann. Denn nicht nur die Notaufnahmen der Krankenhäuser seien voll. Auch die Bereitschaftsdienstzentralen seien überlaufen. Die Pläne, „deshalb ein weiteres medizinisches Angebot schaffen zu wollen, das Patienten 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche aufsuchen können, führt nur zu einer Erhöhung des Patientenaufkommens“, warnt Hermmann. Ein weiterer Kritikpunkt an dem Konzept von SPD und Grünen: Es fehle ein Finanzierungs‐ und Personalkonzept. „Den Regierungsparteien ist hoffentlich nicht entgangen, dass Krankenhäuser und Arztpraxen in Bremen und Bremerhaven händeringend medizinisches Personal suchen“, betont der KV-Chef. 

Auch Schleswig-Holstein hat eine Bundesratsinitiative angestoßen, um die Notfallversorgung von Patienten zu verbessern. Weitere Infos dazu hierDer Gesetzentwurf zur Ausweitung der Portalpraxen ist zur weiteren Beratung in die Ausschüsse verwiesen worden.

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