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11.11.2015 // Studie zur Krankenhausfinanzierung

Länder zahlen nur die Hälfte der notwendigen Investitionskosten

Die Krankenhäuser in Deutschland müssen die Hälfte ihrer Investitionskosten selbst aufbringen, da die Mittel der Bundesländer nicht ausreichen. Das ist das Ergebnis einer Studie zur Investitionsfähigkeit der deutschen Krankenhäuser der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Deutschen Krankenhausinstituts. Dazu wurden 167 Allgemeinkrankenhäuser befragt.

In den Jahren 2012 bis 2014 haben die Krankenhäuser jährlich 5,3 Milliarden Euro für Investitionen ausgegeben. Davon entfielen nur 2,7 Milliarden Euro auf Zuschüsse der Bundesländer. 2,6 Milliarden Euro mussten die Krankenhäuser selbst erwirtschaften (34 Prozent) oder über Kredite finanzieren (elf Prozent). In den Jahren 2012 bis 2014 verwendeten die Krankenhäuser ihre Investitionen zum überwiegenden Teil (55 Prozent) für den Neu- und Umbau von Gebäuden. In die Medizintechnik flossen 29 Prozent, in die IT-Technik neun Prozent der investierten Mittel.

Für die nächsten fünf Jahre betrage der Investitionsbedarf der deutschen Krankenhäuser bereits sieben Milliarden Euro pro Jahr, so die Prognose der Studienautoren. Das übersteige die aktuell gewährten Fördermittel um das Zweieinhalbfache. Dies habe gravierende Folgewirkungen: Die Hälfte der Krankenhäuser schreibe Verluste und viele längst überfällige Investitionen würden aufgeschoben. Das könne zu einer Verschlechterung der Patientenversorgung führen. (stp)

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