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24.04.2017 // Förderung des ÖGD

Thüringen plant Zuschüsse zur Vergütung von Amtsärzten

Der Freistaat Thüringen hat 536.000 Euro für eine finanzielle Förderung zur Beschäftigung von Ärztinnen und Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in den Haushalt eingestellt. Das berichtet die Thüringer Allgemeine. Näheres soll eine Förderrichtlinie regeln, die nach Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums im zweiten Halbjahr 2017 in Kraft treten soll. Hintergrund der Maßnahme sei, dass das Monatseinkommen von Amtsärzten im Durschnitt 1.000 Euro unter dem Einstiegsgehalt von Klinikärzten liegt und eine Tätigkeit im ÖGD damit für viele angehende Ärzte unattraktiv ist.

Künftig solle es dann zwei Möglichkeiten geben, diese Stellen für Ärzte lukrativer zu machen. Zum einen könne das Land die Hälfte einer Zulage übernehmen, die kommunale Arbeitgeber Ärzten im Gesundheitsamt zahlen können, zum anderen könne es junge Ärzte, die sich in einer Behörde weiterbilden, mit bis zu 250 Euro pro Monat fördern und den einstellenden Kommunen für die während der Weiterbildung auftretenden Arbeitsausfallzeiten für rund drei Monate im Jahr 2.300 Euro je Ausfallmonat zusätzlich zahlen. Bislang sollen elf Landkreise und kreisfreie Städte Interesse an den Fördermöglichkeiten für insgesamt etwa 20 Fachärzte bekundet und vier Landkreise bereits einen Antrag gestellt haben. (stp)

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