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15.06.2017 // Elektronische Gesundheitskarte

Ministerium prüft offensichtlich Aufschub der Frist für Lesegeräte

Ironischerweise am Rande des Digitalgipfels der Bundesregierung berichtet die Süddeutsche Zeitung über eine mögliche Verschiebung der Frist für die Verpflichtung zur Einführung von Lesegeräten für die Elektronische Gesundheitskarte in deutschen Arztpraxen. Der dafür gesetzlich festgelegte Termin (1. Juli 2018) gerät offenbar ins Wanken, weil es weder die Koblenzer Compugroup noch die Telekom-Tochterfirma T-Systems bisher geschafft haben, Geräte zu entwickeln, die die geforderten Sicherheitsstandards erfüllen. Darauf haben die Spitzenverbände der Ärzte, der Krankenkassen, Kliniken und Apotheker in einem gemeinsamen Beschluss hingewiesen: „Die Zeit wird nicht ausreichen“, heißt es in der Erklärung. Dieses Alarmsignal ist für die Ärzteschaft vor allem auch deshalb wichtig, weil bei einem Verstreichen der gesetzlich festgelegten Frist Honorarkürzungen drohen. Das Gesundheitsministerium hat eine „sorgfältige Prüfung“ des Sachverhaltes zugesagt.

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