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29.01.2020 // Bundesgesundheitsminister

Neue Pflegemindestlöhne kosten Milliarden

Die geplante Anhebung der Mindestlöhne in der Pflege werden Milliardensummen kosten, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin.

Die Pflegekommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern hatte am Dienstag beschlossen, dass der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte bis 1. April 2022 in vier Schritten spürbar von heute 10,85 Euro (Ost) und 11,35 Euro (West) auf 12,55 Euro in Ost- und Westdeutschland angehoben werden soll. Ab 1. Juli 2021 soll es zudem erstmals einen Mindestlohn für Pflegefachkräfte von 15 Euro geben. Dieser soll zum 1. April 2022 auf 15,40 Euro steigen. Die Steigerungen gelten in der Alten- und ambulanten Krankenpflege.

Spahn kündigte an, zur Jahresmitte einen Vorschlag für die Finanzierung vorzulegen. Es gehe darum, einen fairen Ausgleich zwischen dem, was die Pflegeversicherung übernehmen könne und was in der Verantwortung der Familien und Pflegebedürftigen und deren Eigenanteilen liege, zu finden.

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