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Aktuelle Meldungen

04.05.2017 // KBV

Neues Vorstandstrio justiert Nachwuchspolitik neu

Das neue Vorstandstrio der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) – Andreas Gassen, Stephan Hofmeister und Thomas Kriedel – sprechen sich in einem Interview mit dem Ärzteblatt gegen die Landarztquote aus, die Teil des Masterplans Medizinstudium  2020 ist. Planwirtschaftliche Eingriffe müssten bei der Verteilung von Ärzten verhindert werden. „Auch wenn Ärzte das doppelte Geld bekommen, gehen sie nicht in Regionen, in die sie nicht wollen“, zitiert das Blatt den stellvertretenden KBV-Vorstand Hofmeister. Aus dessen Sicht, so das Blatt weiter, müsse stärker als bisher gemeinsam mit den Bürgermeistern und Landräten vor Ort agiert werden, um junge Leute für eine ärztliche Tätigkeit auf dem Land zu motivieren und gemeinsam „die Ärzte zu suchen, die auch wirklich aufs Land wollen“. KBV-Vorstandschef Gassen ergänzte, dass sich die junge Generation eher dem System verweigern werde, als sich einer von oben gesetzten Planung zu unterwerfen. Laut dem dritten KBV-Vorstand Kriedel sei es wichtig, Vorurteile abzubauen und durch sachliche und frühzeitige Angebote die Grundlage für vernünftige Entscheidungen zu ermöglichen.

Absage an Stiftungsmodell zur Finanzierung der ambulanten Weiterbildung

Eine Absage erteilten die Vorstände einem Projekt der früheren stellvertretenden KBV-Vorstandsvorsitzenden Regina Feldmann, dem sogenannten Stiftungsmodell zur Finanzierung der ambulanten Weiterbildung. „Ich halte eine Stiftung nicht für die Lösung des Mangels an Hausärzten“, begründet Hofmeister die Entscheidung. „Ich glaube, dass wir bei genauem Hinsehen kein so eklatantes Nachwuchsproblem haben, wir haben mehr Ärzte als je zuvor.“ Stattdessen müsse die Standespolitik stärker auf die Bedürfnisse der neuen Ärztegeneration eingehen. Diese wolle anders arbeiten, Jobsharing-Modelle seien attraktiver geworden und es gebe deutlich mehr Optionen für die ärztliche Berufsausübung. Die Niederlassung sei aber weiterhin hochattraktiv und biete „ungeheure Freiheiten in der Lebensgestaltung, die es im Drei-Schicht-Betrieb im Krankenhaus nicht gibt“. (stp)

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