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30.12.2016 // Hausarztmangel

NRW weitet Förderprogramm aus

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens (NRW) hat ihr Programm zur Förderung von Hausärzten ausgeweitet. Ärzte, die sich für eine hausärztliche Niederlassung entscheiden, können damit in 191 statt bislang 140 Städten und Gemeinden eine finanzielle Förderung  von bis zu 50.000 Euro erhalten. Das Land hat das Einwohnerlimit der Städte und Gemeinden, die akut oder mittelfristig von Unterversorgung bedroht sind und deshalb in das Förderprogramm aufgenommen werden, auf 40.000 erhöht. Bislang waren nur Städte und Gemeinden mit bis zu 25.000 Einwohnern förderfähig. Betroffen sind vor allem ländliche Regionen wie das Münsterland, Ostwestfalen-Lippe und das Sauerland sowie Städte wie Fröndenberg oder Bönen am Rande des Ruhrgebiets.

Neben der rückzahlungsfreien Niederlassungsförderung sieht das Programm künftig auch die Unterstützung der Ausbildung von Versorgungsassistentinnen mit einem Festbetrag von bis zu 1.000 Euro vor. Zudem können Ärzte, die aus ihrer Praxis eine Lehrpraxis machen wollen, für die dadurch entstehenden Kosten einen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro beantragen. Auch übernimmt das Land einen Teil der Kosten für entsprechende Qualifikationsseminare. Ziel dieser Maßnahme ist es, mit einer höheren Anzahl an akademischen Lehrpraxen auch mehr Medizinstudierenden schon während ihrer Ausbildung die Möglichkeit zu geben, die hausärztliche Tätigkeit kennenzulernen. (stp)

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