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01.07.2016 // GMK

Länderminister wollen stärkere Förderung des ÖGD

Die Gesundheitsminister der Länder haben auf ihrer diesjährigen Konferenz die Kommunen aufgefordert, Ärztinnen und Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) anzuheben. Unter anderem damit soll das Image des ÖGD deutlich verbessert werden. „Die GMK sieht die Notwendigkeit, die Perspektiven für den ÖGD neu zu bestimmen und auf allen politischen Ebenen die Grundlagen für die Gewinnung qualifizierter, motivierter Fachkräfte zu verbessern“, heißt es in dem Beschluss. Die im ÖGD beschäftigten Ärztinnen und Ärzte seien nach arztspezifischen tariflichen und besoldungsrechtlichen Regelungen für angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte im ÖGD in Anlehnung an die Vergütung in Krankenhäusern zu entlohnen, heißt es im Beschluss weiter.

Um auch strukturell mehr Ärzte für den ÖGD zu gewinnen, solle die Bundesärztekammer prüfen, inwieweit in den Weiterbildungsordnungen in somatischen Bereichen weitere Ausbildungszeiten im ÖGD verankert werden können. Zudem sollte der ÖGD auch im Medizinstudium stärker verankert werden. Der ÖGD sei enstprechend auch in der Approbationsordung für Ärzte verpflichtend zu verankern. (stp)

GMK-Beschluss

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