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21.09.2016 // Forschung

Open Access soll Standard für wissenschaftliches Publizieren werden

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das sogenannte Open Access als Standardmodell für das wissenschaftliche Publizieren in Deutschland etablieren. Die digitalen Medien ermöglichten es, wissenschaftliche Erkenntnisse leichter publik zu machen, „und wir müssen es schaffen, dass diese Chancen stärker ergriffen werden“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Eine entsprechende Open-Access-Strategie sieht vor, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten, die mit Steuergeld gefördert wurden, für die Allgemeinheit im Internet unentgeltlich verfügbar werden. Dazu sollen Ausnahmen im Urhebrrecht genutzt und ausgebaut werden, die die Kopie oder Weitergabe einer Publikation auch ohne die Erlaubnis des Urhebers gegen eine pauschale Vergütung zulassen. Eine der zentralen Maßnahme soll eine Klausel für künftige Förderprojekte sein: Demnach sollen wissenschaftliche Artikel aus vom BMBF geförderten Projekten entweder gleich unter einem Open-Access-Modell publiziert oder nach Ablauf einer Frist in einen geeigneten Dokumentenserver eingestellt werden können. Die Forscher sollen aber weiterhin die Wahl haben, ob und in welcher Zeitschrift sie veröffentlichen wollen. Eine rechtliche Grundlage für dieses Vorgehen hat die Bundesregierung Anfang 2014 mit der Einführung des unabdingbaren Zweitverwertungsrechts für Autoren wissenschaftlicher Beiträge geschaffen.

Außerdem will das Ministerium die Länder, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit einer „Nationalen Kompetenz- und Vernetzungsstelle“ beim Ausbau ihrer Open-Access-Aktivitäten unterstützen und in einem Wettbewerb innovative Ideen zur Verankerung der neuen Publikationsformate an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen fördern. (stp)

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