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03.07.2020 // Bundestag

Patientendaten-Schutzgesetz verabschiedet

Der Bundestag hat am Freitag grünes Licht für das Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) gegeben. Die ab 2021 geplanten elektronischen Patientenakten sollen schrittweise zusätzliche Funktionen bekommen. Neben Arztbefunden und Röntgenbildern sollen ab 2022 auch u. a. auch der Impfausweis darin gespeichert werden können. Spahn sagte im Bundestag, die Digitalisierung im Gesundheitswesen solle bei den Patienten ankommen.

Die Versicherten entscheiden, was in ihrer E-Akte gespeichert wird und was sie wieder löschen wollen. Und sie bestimmen, wer auf Daten zugreifen darf - allerdings trotz Kritik von Datenschützern noch nicht sofort zum Start in einer verfeinerten Variante. Erst ab 1. Januar 2022 ist die Möglichkeit vorgesehen, auch für jedes Dokument einzeln festzulegen, welcher Arzt es sehen kann. Dann soll es möglich sein, dass ein Mediziner zwar generell auf die ePA zugreifen darf, aber bestimmte Befunde nicht angezeigt bekommt.

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