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16.10.2018 // Durchbruch

Player einigen sich auf Standards für Patientenakte

Für manchen längst überfällig und trotzdem fast unerwartet haben sich Krankenkassen, Ärzte und das Bundesgesundheitsministerium auf ein Basis-Konzept für die Ausgestaltung der elektronischen Patientenakte verständigt, die – so will es der Gesetzgeber – bis spätestens 2021 allen Versicherten zur Verfügung stehen soll. Kernpunkt der Einigung ist die Verabredung gemeinsamer digitaler Standards. Die Gesellschaft wird den Aufbau eines Gesundheitsdatennetzes (Gematik) steht demnach für die grundlegende technische Architektur und Schnittstelle der Akte. In welchen Formaten medizinische Daten gespeichert werden sollen, ist von der Ärzteschaft festzulegen. Die Kassen haben sich darauf festgelegt, bei ihren Patientenakten einem einheitlichen Muster zu folgen, das neben einem Standardbereich für Medizindaten (z.B. Röntgenbilder) auch die Möglichkeiten der Ablage von Informationen von Kassen (Bonusprogramme) sowie die Speicherung von versicherten Daten – wie etwa Fitnessdaten – gespeichert werden können. Wichtig: Die Datenhoheit wird bei den Patienten liegen. Ihnen bleibt die Entscheidung vorbehalten, wer ggf. auch welche Informationen zurückgreifen darf.

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