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19.05.2017 // „Leipziger Kompetenzpfad Allgemeinmedizin“

Praxishospitationen im Medizinstudium gegen den Hausarztmangel

Medizinstudierende der medizinischen Fakultät der Universität Leipzig können im Rahmen des Projekts „Leipziger Kompetenzpfad Allgemeinmedizin“ an zwei Tagen im Semester in einer Hausarztpraxis hospitieren. Die Initiatoren wollen den Studierenden mit dem Projekt, das bereits im vergangenen Wintersemester startete, den Hausarztberuf nahebringen. Ziel des Projektes ist es, frei von Verpflichtungen und Zwängen die 40 Prozent der Studienanfänger zu erreichen, die sich vorstellen können, später als Hausarzt zu arbeiten, so Projektkoordinatorin Christiane Saur. Dass sich viele nach ihrem Studium für eine fachärztliche Tätigkeit entscheiden, liege vor allem an einem verzerrten Bild des Hausarztberufs.

Das Projektcurriculum soll das Medizinstudium über den gesamten Studienverlauf ergänzen, den Teilnehmern sollen erfahrene niedergelassene Ärzte als persönliche Mentoren zur Seite stehen. Pro Jahrgang können ab Studienbeginn 30 Studierende teilnehmen. Bislang werde das Projekt sowohl von den Studierenden als auch den Patenärzten in den Hospitationspraxen gut angenommen. Neben den Praxistagen erhalten die Projektteilnehmer eine theoretische Ausbildung in grundlegenden ärztlichen Fähigkeiten, Arzt-Patienten-Kommunikation und betriebswirtschaftlichem Praxismanagement. Zudem erhalten sie Unterstützung bei einer Promotion. Den Patenärzten stehen kostenlose Fort- und Weiterbildungen offen, darüber hinaus können sie ihre Praxis als „Akademische Lehrpraxis“ zertifizieren lassen. (stp)

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