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14.01.2016 // Bundeskabinett

Reform der Pflegeberufe beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf für ein Gesetzes zur Reform der Pflegeberufe gebilligt. Ziel des Gesetzes ist es, mehr Menschen für Pflegeberufe zu begeistern. Dazu ist eine einheitliche Ausbildung zur "Pflegefachfrau" oder zum "Pflegefachmann" vorgesehen, in der die bislang getrennten Ausbildungsgänge Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege aufgehen sollen. Auch die Finanzierung der Ausbildung soll künftig bundeseinheitlich geregelt sein. Für Auszubildende bliebe sie dann kostenfrei. Zudem sollen mit dem Gesetzentwurf die Voraussetzungen für ein berufsqualifizierendes Pflegestudium geschaffen werden, das unmittelbar eine Berufstätigkeit in der Pflege ermöglicht.

"Wir bringen das Pflegeberufsgesetz in der Überzeugung auf den Weg, dass es den Pflegeberuf attraktiver macht", sagte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) im Anschluss an die Kabinettssitzung. Je breiter die Entwicklungs- und Aufstiegsperspektiven angelegt würden, desto mehr erhöhe sich die Durchlässigkeit zwischen Alten- und Krankenpflege. Der erste Jahrgang des neuen Ausbildungsberufs soll Anfang 2018 starten können. Während einer fünfjährigen Übergangsphase soll das bisherige Ausbildungssystem noch parallel laufen. (stp)

Pressesprecher

Michael Rauscher

Tel.: 030 206208-11

Fax: 030 206208-711

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