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29.06.2017 // KV Hessen

Steigende Teilzeitbeschäftigung erschwert Sicherstellung

Die stetig zunehmende Teilzeittätigkeit in Praxen und MVZ erschwert die Sicherstellung der ambulanten Versorgung. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen hingewiesen. „Zwar registrieren wir in absoluten Zahlen über die Jahre ein Plus an Köpfen, doch erzielen wir damit trotzdem nicht die gleiche Zahl an Arbeitsstunden wie noch vor einigen Jahren – im Gegenteil“, so der KV-Vorsitzende Frank Dastych im Rahmen einer Pressekonferenz. So sei die Zahl der in Teilzeit tätigen Vertragsärzte und -psychotherapeuten von 2007 bis 2016 um über 1.600 gestiegen. Während 2007 nur 1,2 Prozent der Hausärzte einen hälftigen Versorgungsauftrag hatten, waren es Dastych zufolge 2016 schon knapp neun Prozent. Der Anteil der halbtags tätigen Psychotherapeuten stieg im selben Zeitraum sogar von 0,7 Prozent auf mehr als 50 Prozent. Neben den Psychotherapeuten seien vor allem bei Chirurgen und Orthopäden die höchsten Teilzeitzuwächse zu verzeichnen.

„Die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass das ambulante System zwar eine Antwort auf den Wunsch nach Flexibilität von Ärzten und Psychotherapeuten gefunden hat, aber damit Gefahr läuft, nicht mehr den notwendigen Output an ärztlicher oder psychotherapeutischer Leistung zu erzielen, den wir für eine flächendeckende ambulante Versorgung brauchen“, so Dastych. Die Ursachen für den enormen Anstieg der Teilzeitbeschäftigung im ärztlichen und psychotherapeutischen Bereich sieht Dastych in dem gestiegenen Wunsch nach einer besseren Work-Life-Balance, wobei die deutliche Zunahme des Frauenanteils sowie das veränderte Rollenverständnis von Mann und Frau eine Rolle spielten. (stp)

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