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17.03.2017 // Gesundheitswirtschaft

Studie: Abschaffung der PKV würde 300.000 Jobs kosten

Würde die Private Krankenversicherung (PKV) abgeschafft, würden in Deutschland 303.048 Arbeitsplätze wegfallen, auch außerhalb der Gesundheitsbranche. Das geht aus Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts WifOR hervor. Zentraler Bewertungsmaßstab ist die Bruttowertschöpfung. Die finanziellen Mittel, die Privatversicherte in das Gesundheitssystem einbringen, führen demnach zu einer Bruttowertschöpfung von 13,4 Milliarden Euro. Dieser Betrag entfiele, wenn die PKV zugunsten einer Bürgerversicherung abgeschafft würde. Insgesamt hat die Gesundheitswirtschaft in Deutschland im Jahr 2016 eine Bruttowertschöpfung von 336,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entsprach zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Im Gesundheitssektor arbeiten etwa sieben Millionen Menschen. (stp)

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