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03.02.2015 // Nichtärztliche Praxisassistenten

Übergangsregelung für neu niedergelassene Hausärzte

Der Bewertungsausschuss hat sich in seiner Sitzung am 27. Januar auf eine Regelung  verständigt, wonach die Mindestfallzahl für die Abrechnung des Zuschlags für nichtärztliche Praxisassistenten für neu niedergelassene Hausärzte erst nach einer Übergangszeit zum Tragen kommt. Nach dieser Regelung (Nr. 1 der Präambel zu Abschnitt 3.2.1.2 EBM) können neu niedergelassene Hausärzte eine Genehmigung zur Abrechnung der Leistungen von nichtärztlichen Praxisassistenten auch dann erhalten, wenn sie die Mindestfallzahl als Abrechnungsvoraussetzung noch nicht vorweisen können. Damit gilt für neu oder kürzer als 18 Monate niedergelassene Hausärzte erst ab dem siebten Quartal nach ihrer Zulassung die Mindestfallzahlregelung; in den ersten sechs Quartalen ihrer Zulassung werden Neupraxen mit einem Tätigkeitsumfang von Null berücksichtigt. Die Sonderregelung gilt laut KBV auch für Gemeinschaftspraxen.

Mit dem Beschluss ergänzt der Bewertungsausschuss die Regelungen zur Berechnungsfähigkeit der Leistungen für ärztlich angeordnete Hilfeleistungen gemäß seinem Beschluss  zum 1. Januar 2015, „um den Besonderheiten von neu und kürzer als 18 Monate zugelassenen Ärzten gemäß Präambel 3.1 Nr. 1 Rechnung zu tragen“. Zur Begründung äußert der Bewertungsausschuss, bei neu und kürzer als 18 Monate zugelassenen Ärzten lägen in der Regel – unter Berücksichtigung des Zeitraums seit der Zulassung sowie des Zeitbedarfs für den Datentransfer und die Abrechnungsprüfung – in den auf die Zulassung folgenden sechs Quartalen die zur Berechnung der betreffenden EBM-Ziffern vorausgesetzten Behandlungsfallzahlen der letzten vier Quartale noch nicht vor.

Die Sonderregelung gilt nicht rückwirkend, sondern tritt zum 1. April 2015 in Kraft. (pme)

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