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Aktuelle Meldungen

06.10.2015 // Deutsche Ärzteversicherung

Versicherungsschutz für die Versorgung von Flüchtlingen

Die Deutsche Ärzteversicherung (DÄV) garantiert Ärztinnen und Ärzten, die ambulante
Behandlungen von Flüchtlingen vornehmen, im Rahmen ihrer Berufshaftpflichtpolicen Versicherungsschutz. Das hat das Unternehmen angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation beschlossen. Die Regelung gelte für alle laufenden ärztlichen und zahnärztlichen Berufshaftpflichtverträge, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf Wunsch könne eine entsprechende Versicherungsbestätigung ausgestellt werden, die Regelung sei jedoch auch ausdrücklich ohne eine solche explizite Bestätigung gültig.

Die DÄV verweist darauf, dass der Versicherungsschutz sowohl privatrechtliche als auch öffentlich-rechtliche Ansprüche des jeweiligen Bundeslandes bei grob
fahrlässigem Verhalten des Behandelnden abdeckt. Hintergrund ist, dass die Bundesländer auch Ruheständler für die ambulante Behandlung auf ehrenamtlicher Basis einsetzen können. Das Land Nordrhein-Westfalen habe hierzu festgestellt, dass in diesen Fällen das Staatshaftungsrecht anzuwenden sei und Ansprüche somit gegen das Land zu richten sind. Bei grober Fahrlässigkeit könne das Land jedoch Rückgriff auf den Arzt oder die Ärztin nehmen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der DÄV unter der Telefonnummer 0221-14822700. (stp)

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