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12.11.2015 // Guntersblumer Modell

Weiterbildung Allgemeinmedizin nur in ambulanten Einrichtungen?

Die Ärztekammer Rheinland-Pfalz hat vorgeschlagen, dass angehende Hausärzte die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin gänzlich in ambulanten Einrichtungen durchlaufen können – ohne klinische Abschnitte. Damit könnten die Praxiszeiten von Allgemeinmedizinern verlängert und der Hausärztemangel gelindert werden.

Die Grundüberlegung im sogenannten Guntersblumer Modell ist, die durchschnittliche Lebensarbeitszeit in der Praxis zu erhöhen. Bislang seien das bei Allgemeinmedizinern im Schnitt etwa 30 Jahre. Könnten sie jedoch ihre allgemeinmedizinische Weiterbildungszeit bereits von Beginn an in einer Hausarztpraxis absolvieren, wären sie mindestens fünf Jahre länger als Landarzt aktiv.

Diese Regelung könnte zum Beispiel für Regionen gelten, in denen bereits ein Mangel an Hausärzten herrsche oder drohe. Voraussetzung sei jedoch, dass der Arzt in Weiterbildung eine entsprechende Vergütung erhalte und die Leistungen, die er erbringt, in der Praxis auch voll abrechenbar sind. (stp)

Pressesprecher

Michael Rauscher

Tel.: 030 206208-11

Fax: 030 206208-711

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