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29.07.2015 // Ambulante Versorgung

Zahl der MVZ steigt langsam aber kontinuierlich

Bis Ende 2014 gab es in Deutschland 2.073 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Das sind 67 mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einem Bericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervor. Seit 2004 – in diesem Jahr trat das GKV-Modernisierungsgesetz in Kraft, das die Gründung von MVZ zuließ – ist die Zahl der MVZ zwar stetig gestiegen, im Jahr 2010 gab es 1.654 MVZ, im Jahr 2012 1.938. Der Anteil an allen ambulanten Versorgungseinrichtngen liegt allerdings bei knapp zwei Prozent. Nach wie vor dominieren Einzelpraxisen: Etwa 82.500 zählte die KBV. Hinzu kommen knapp 20.000 Gemeinschaftspraxen.

Die Mehrzahl der MVZ befinden sich in Groß- und Kleinstädten. Nur 14 Prozent sind in ländlichen Regionen angesiedelt. Insgesamt arbeiteten Ende vergangenen Jahres 13.465 Ärzte in den MVZ, verteilt auf 1.346 Vertragsärzte und 12.119 angestellte Ärzte. Hausärzte sind mit 1.913 und fachärztliche Internisten mit 1.576 die am häufigsten vertretenen Arztgruppen in den MVZ. Es folgen Chirurgen und Gynäkologen – von ihnen arbeiten 1.021 beziehungsweise 928 in einem MVZ. (stp)

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