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02.11.2015 // Studie

ZI: 3,7 Millionen Krankenhausfälle vermeidbar

Bei einer optimal koordinierten ambulanten Versorgung wären jährlich rund 3,7 Millionen Krankenhausfälle vermeidbar. Die Krankenkassen könnten damit rund 7,2 Milliarden Euro einsparen. Das ist das Ergebnis einer vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI) geförderten Forschungsarbeit von Leonie Sundmacher von der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Kern der Arbeit ist ein erstmals für Deutschland erstellter Katalog mit Diagnosen, für die bei guter ambulanter Versorgung ein Krankenhausaufenthalt potenziell vermeidbar wäre. Der Katalog umfasst 22 Diagnosen, die nach Aussage von Sundmacher etwa 90 Prozent dieser sogenannten ambulant-sensitiven Fälle abdecken. Dazu zählen beispielsweise Herzinsuffizienz, COPD, Hypertonie und Diabetes. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hatte bereits 2012 in einem Sondergutachten diesen Katalog für Deutschland gefordert.

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