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Aktuelles

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17.08.2016 // Bafög-Reform

Ab Oktober 2016 steigt der Regelhöchstsatz auf 649 Euro

Ab dem kommenden Wintersemester steigen die Bedarfssätze nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) um sieben Prozent. Der Regelhöchstsatz steigt demnach von bislang 597 Euro auf 649 Euro. Die bisherige Maximalförderung von 670 Euro, in der Zuschläge für die Kranken- und die Pflegeversicherung enthalten sind, erhöht sich auf dann 735 Euro. Des Weiteren werden Minijob-Einkommen von 450 Euro monatlich nicht mehr auf das Bafög angerechnet und der Freibetrag für eigenes Vermögen auf 7.500 Euro erhöht. Studierende mit Nachwuchs erhalten zudem für jedes Kind Betreuungszuschlag in Höhe von 130 Euro.

Die Erhöhung der Bafög-Sätze ist Teil der 2014 beschlossenen Bafög-Reform. Diese sah vor allem eine vollständige Finanzierung des Bafög durch den Bund ab Januar 2015 vor. Davor trugen die Länder 35 Prozent der Kosten und sparen damit nun jährlich etwa eine Milliarde Euro. Mit der Reform ging auch die Lockerung des Kooperationsverbots in der Wissenschaft einher, die den Weg für eine engere Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Wissenschaftsförderung freimachte. Damit kann der Bund Projekte an den Hochschulen künftig auch dauerhaft finanzieren, wenn sie von überregionaler Bedeutung sind. (stp)

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