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Aktuelles

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18.06.2018 // KMK-Beschluss

Abiturbestenquote bleibt wichtig, Wartezeitquote gekippt

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat die Eckpunkte eines Staatsvertrags beschlossen, der die Vergabe von Medizinstudienplätzen neu regeln soll:

  • Die Abiturbestenquote soll auch weiter maßgeblich darüber entscheiden, welche Bewerber zum Medizinstudium zugelassen werden. 
  • Die Wartezeitquote fällt weg
  • Es werden zwei weitere eignungsbasierte, aber noch nicht näher definierte Kriterien für die Auswahlentscheidung geschaffen

Die Beschlüsse der KMK sind für die Länder nicht bindend. Mindestens 20 Prozent der Studienplätze sollen an die Abiturbesten vergeben werden, hieß es in einer Mitteilung der KMK. Die Länder reagieren damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Dezember vergangenen Jahres. Karlsruhe hatte damals entschieden, dass das Verfahren zur Vergabe von Medizin-Studienplätzen teils verfassungswidrig ist und bis Ende 2019 neu geregelt werden muss. Das Gericht monierte auch, dass die Abiturnoten in den Ländern annähernd vergleichbar sein müssten. Dafür soll laut KMK zunächst ein Ausgleichsmechanismus greifen - solange, bis die Vergleichbarkeit auf politischem Weg hergestellt wurde.

Die Stellungnahme der Medizinstudierenden im Hartmannbund zum KMK-Beschluss finden Sie hier

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