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Aktuelles

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08.12.2015 // Studierendeninitiative „Was hab ich“

BMG fördert Pilotprojekt „Patientenbrief“

Patienten der Inneren Abteilung der Paracelsus-Klinik Bad Ems bekommen seit Anfang dieses Monats den vorläufigen Arztbrief, der nach dem stationären Aufenthalt an den weiterbehandelnden niedergelassenen Arzt geht, als übersetzten Patientenbrief zu sich nach Hause geschickt – in laienverständlicher Sprache. Die „Übersetzung“ der Arztbriefe übernehmen Mitarbeiter der Initiative „Was hab‘ ich?“, einer Internet-Plattform, auf der bereits seit 2011 Patienten ihre medizinischen Befunde kostenlos in eine für sie verständliche Sprache umschreiben lassen können. Das deutschlandweit einmalige Pilotprojekt mit den Paracelsus-Kliniken unterstützt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) für 21 Monate.

Die Initiative „Was hab ich“ wird auch vom Hartmannbund als Partner unterstützt. Hier können Patienten ihren medizinischen Befund anonym hochladen, der von einem bundesweit aufgestellten und ehrenamtlich tätigen Team aus rund 300 Medizinstudierenden höherer Semester „übersetzt“ wird. Bei komplexen Befunden stehen den Studierenden ein Ärzteteam sowie zwei Psychologen beratend zur Seite. Der Patient kann die Übersetzung bereits wenige Tage nach der Einsendung passwortgeschützt online abrufen. Laut eigener Auskunft hat die dazu gegründetete gemeinnützige Firma „Was hab ich?“ bisher mehr als 25.000 Arztbriefe bearbeitet.

Weitere Informationen unter www.washabich.de und www.patientenbriefe.de.

Kontakt

Hartmannbund

Kurfürstenstraße 132

10785 Berlin

Telefon: 030 206208-0

Telefax: 030 206208-49

E-Mail: hb-info@hartmannbund.de

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