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Aktuelles

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07.05.2015 // Hartmannbund zu Gesprächen bei der KBV

Diskussion über bessere Praxisorientierung im Medizinstudium

Der Hartmannbund-Vorsitzende Dr. Klaus Reinhardt und der Vorsitzende des Ausschusses Medizinstudierende im Hartmannbund, Theodor Uden, haben gestern in einem Gespräch mit der Spitze der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Gassen und dem Vorstandsmitglied Regina Feldmann, über eine bessere Praxisorientierung im Medizinstudium diskutiert.

Die KBV weist seit Längerem darauf hin, dass die ambulante Versorgung im Medizinstudium zu kurz komme und Maßnahmen aufgelegt werden müssten, dies zu ändern. Unter anderem schlägt die KBV eine Ausweitung der ambulanten Praxiseinheiten im Studium vor. Das könnten laut KBV unter anderem sein: Lehrveranstaltungen, die mit der primärärztlichen Versorgung vertraut machen; die Einführung eines vertikalen Blockpraktikums in der Allgemeinmedizin vom 2. bis 8. Semester von je mindestens 1 Woche (derzeit horizontal, 2 Wochen); die Einführung eines PJ-Pflichtquartals in der Allgemeinmedizin beziehungsweise in der ambulanten Versorgung.

Gerade der letzte Punkt kommt bei den Medizinstudierenden des Hartmannbundes nicht gut an. Eine weitere Verpflichtung im Studium lehnen sie ab. Dass die ambulante Versorgung und das Tätigkeitsfeld der Haus- und Fachärzte einen größeren Stellenwert im Studium haben sollten, sehen die Studierenden allerdings genauso. Deshalb schlägt der Ausschuss der Medizinstudierenden im Hartmannbund folgende Punkte vor: von Beginn an eine stärkere Integration der ambulanten Versorgung in das Medizinstudium; eine adäquate Abbildung des Berufsbildes des ambulant tätigen Haus- und Facharztes (niedergelassen, angestellt) im Studium; eine Aufteilung des Praktischen Jahres (PJ) in Quartale; eine stärkere Integration der ambulanten Versorgung in das PJ; die Möglichkeit für jeden Studierenden, eines der PJ-Quartale in der ambulanten Versorgung (fach- und hausärztlich) ableisten zu können. (arn)

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