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Aktuelles

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08.09.2016 // Blitzumfrage zum „MM2020“ – 8.314 Teilnehmer

80 Prozent lehnen PJ-Pflichtabschnitt in der ambulanten Versorgung ab

Die übergroße Mehrheit der Medizinstudierenden im Hartmannbund lehnt die Einführung eines Pflichtquartals in der ambulanten Versorgung während des Praktischen Jahres (PJ) ab. Das hat eine Blitzumfrage des Verbandes zum „Masterplan Medizinstudium 2020“ ergeben. Knapp 80 Prozent der 8.314 Teilnehmer erteilte den Plänen zum Umbau des PJ eine klare Absage.

Ebensoviele halten auch eine verpflichtende M3-Prüfung in der Allgemeinmedizin für verfehlt. Diese wurde von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin als Alternative zu einem allgemeinmedizinischen Pflichtabschnitt in die Diskussion gebracht. Etwa 70 Prozent der Teilnehmer sind gegen die Einführung einer Landarztquote. Die Pläne sehen vor, dass Bewerber, die sich vor dem Studium verpflichten, später auf dem Land tätig zu sein, Vorteile im Auswahlverfahren erhalten.

„Diese phänomenale Teilnehmerzahl innerhalb nur einer Woche und die eindeutigen Voten kann man nicht einfach vom Tisch wischen, das kann die Politik nicht ignorieren“, kommentierte Moritz Völker, Vorsitzender des Ausschusses Medizinstudierende im Hartmannbund, die Ergebnisse. Vor diesem Hintergrund rief er die zuständigen Gesundheits- und Kultusminister noch einmal dazu auf, die bereits mehrfach vorgebrachten konstruktiven Alternativvorschläge der Ärzte von Morgen zu berücksichtigen. Bis zur angekündigten Veröffentlichung des „Masterplan Medizinstudium 2020“ im Herbst gebe es noch ausreichend Zeit, die Verabschiedung möglicherweise übereilt zustande gekommener Kompromissvorschläge zu überdenken.

Details zur Blitzumfrage

Pressemitteilung des Hartmannbundes

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