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Aktuelles

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06.09.2016 // PJ-Pflichtquartal in der ambulanten Versorgung

Gesundheits- und Kultusminister haben sich angeblich geeinigt

Laut nach wie vor offiziell nicht bestätigten Quellen soll der „Masterplan Medizinstudium 2020“ im Praktischen Jahr (PJ) ein verpflichtendes Quartal in der ambulanten Versorgung beinhalten. Darauf sollen sich die Gesundheits- und Kultusminister der Bundesländer geeinigt haben. Das neue PJ-Quartal soll ausschließlich in der vertragsärztlichen Versorgung absolviert werden, die Hochschulambulanzen seien davon ausgeschlossen. Mit diesem Vorschlag würde die Politik dem Ende Mai erstmalig veröffentlichten Kompromissvorschlag der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin folgen, was auf Seiten des Hartmannbundes auf Unverständnis stößt.

Im kommenden Herbst wollen die Bundesministerien für Gesundheit sowie Bildung und Forschung und die Gesundheits- und Kultusminister der Ländern den „Masterplan Medizinstudium 2020“ offiziell beschließen. Er soll rund 40 Maßnahmen beinhalten. Neben einer Quartalisierung des PJ sowie einem PJ-Pflichtquartal in der ambulanten Versorgung sollen die Einführung einer M3-Prüfung Allgemeinmedizin und eine optionale Landarztquote geplant sein. (arn)

Pressemitteilung des Hartmannbundes