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Aktuelles

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27.01.2016 // Positionspapier

Medizinstudierende fordern Mindeststudienzeiten im PJ

Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) sollten mindestens 20 Prozent der wöchentlichen Ausbildungszeit für freies Eigenstudium zur Verfügung haben. Das ist eine Forderung des Ausschusses Medizinstudierende im Hartmannbund. Der Ausschuss reagiert damit auf Ergebnisse der Umfrage „Faires PJ“, die der Hartmannbund gemeinsam mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) im Herbst durchgeführt hat. Demnach haben viele Universitäten die Studienzeiten im Zuge der Neufassung der Approbationsordnung im Jahr 2012 und der damit einhergehenden Splittung des sogenannten Hammerexamens abgeschafft.

In einem aktuell veröffentlichten Positionspapier fordern die Medizinstudierenden im Hartmannbund des Weiteren ein Mindestmaß an strukturiertem Unterricht im PJ von mindestens vier Stunden pro Woche sowie eine Präzisierung der Fehlzeitenregelung. Bislang sind auch krankheitsbedingte Ausfallzeiten auf die zulässige Höchstzahl von 30 Fehltagen im PJ anzurechnen. Das aber zwinge Studierende dazu, erkrankt am Ausbildungsort zu erscheinen oder auf Erholungszeit zu verzichten, heißt es in dem Papier. (stp)

Positionspapier „Studienzeiten im Praktischen Jahr“

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