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Aktuelles

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20.03.2015 // Kooperation der KV Sachsen-Anhalt mit der Uni Witten/Herdecke

Modellprojekt zur Gewinnung von Hausärzten

Um dem zunehmenden Hausärztemangel in Sachsen-Anhalt entgegenzuwirken, haben sich die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes und die Universität Witten/Herdecke (UWH) auf ein Modellprojekt geeinigt. Ab 2016 wird die UWH jährlich vier zusätzliche Medizinstudienplätze gezielt für zukünftige Hausärzte in Sachsen-Anhalt einrichten. Die KV übernimmt im Gegenzug die Kosten für diese Studierenden und wirbt um interessierte junge Bewerberinnen und Bewerber für die Stipendien.

Die UWH wird die Studierenden anhand ihres eigenen Auswahlverfahrens rekrutieren. Sie sollen dann zu den gleichen Rechten und Bedingungen wie ihre Kommilitonen studieren, versichert der Kanzler der UWH, Jan Peter Nonnenkamp. „Auch wenn die Humanmedizin bei uns bereits voll ausgelastet ist, sind wir der Bitte der Kassenärztlichen Vereinigung gern nachgekommen, weil wir mit unserem Modellstudiengang einen – wenn auch kleinen – Beitrag zu der schwierigen Versorgungslage in Sachsen-Anhalt leisten wollen“, sagt UWH-Präsident Martin Butzlaff.

Die Medizinstudierenden im Hartmannbund haben die UWH im Jahr 2013 mit dem Fakultätenpreis geehrt. Der Modellstudiengang der medizinischen Fakultät schnitt in den Umfrageergebnissen am besten ab. (stp)

 

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