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Aktuelles

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14.10.2015 // Gespräch beim Wissenschaftsrat

„Nein“ zum PJ-Pflichtabschnitt in der Allgemeinmedizin, „Ja“ zur Quartallösung

Im Rahmen eines gemeinsamen Gespräches am 12. Oktober hat sich der Wissenschaftsrat – wie bereits der Hartmannbund – gegen einen geplanten Pflichtabschnitt in der Allgemeinmedizin und für eine Quartallösung im Praktischen Jahr (PJ) ausgesprochen. Ein klares „Nein“ kam vom Wissenschaftsrat auch hinsichtlich einer möglichen Einführung einer Primärarztquote im Rahmen des Auswahlverfahrens zum Medizinstudium.

Dies waren sehr erfreuliche Ergebnisse des gemeinsamen Gespräches zwischen Hartmannbund und Wissenschaftsrat, an dem Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze (Foto: 1.v.r.), Leiter der Arbeitsgruppe Medizin beim Wissenschaftsrat und Dekan der Medizinischen Fakultät Magdeburg, Dr. Stefan Rathjen (Foto: 1.v.l.), Referent der Abteilung Medizin beim Wissenschaftsrat, Theodor Uden (Foto: 2.v.r.), Vorsitzender des Ausschusses der Medizinstudierenden im Hartmannbund, und Moritz Völker (Foto: 2.v.l.), Mitglied des Vorstands des Studierendenausschusses, teilnahmen.

Sehr intensiv diskutiert wurde das Thema „Wissenschaftlichkeit im Medizinstudium“. Beide Seiten waren sich einig, dass die Promotion zum "Dr. med." strukturierter sein müsste als bisher. Was die Einführung einer vom Wissenschaftsrat vorgeschlagenen verpflichtenden Projektarbeit (ein Monat) und einer verpflichtenden Forschungsarbeit (drei Monate) vor der Promotion betrifft, haben die Medizinstudierenden im Hartmannbund diese Vorschläge bereits in den vergangenen Monaten intensiv diskutiert, sind aber bisher zu keinem finalen Ergebnis gekommen. Einerseits sehen die Medizinstudierenden im Hartmannbund große Defizite in der aktuellen wissenschaftlichen Ausbildung (das hat auch die Hartmannbund-Umfrage "Medizinstudium 2020 Plus" bestätigt), aber andererseits stellt sich auch die Frage, wann im Studium die beiden vorgeschlagenen Forschungsarbeiten erstellt werden sollen. Hierzu wird es innerhalb des Hartmannbundes sicherlich noch die eine oder andere Diskussion geben. (arn)

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