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Aktuelles

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19.05.2017 // Landärztemangel

Neues Stipendienprogramm in Mecklenburg-Vorpommern

Medizinstudierende, die das Physikum bestanden haben und sich verpflichten, nach ihrer Ausbildung als Arzt auf dem Land zu arbeiten, sollen ein Stipendium erhalten. Das berichtet der NDR unter Berufung auf den Gesundheitsminister des Landes Harry Glawe. "Wir bieten ihnen 300 Euro pro Monat an, um sie ans Land zu binden und später als Fachärzte in Krankenhäusern oder in Praxen zu behalten", zitiert der NDR Glawe. Mit der Maßnahme soll dem Ärztemangel auf dem Land begegnet werden.

Der Zuschuss soll ab dem kommenden Wintersemester gewährt werden. Bei der Verpflichtung sei es unerheblich, ob die Stipendiaten später als Hausarzt, Facharzt oder im öffentlichen Gesundheitsdienst arbeiten. Das Ministerium will für das Stipendienprogramm in den nächsten fünf Jahren eine Million Euro zur Verfügung stellen. Ob die jungen Ärzte Sanktionen fürchten müssen, falls sie nach ihrem Studium doch nicht aufs Land gehen, sei noch offen. (stp)

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