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Aktuelles

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29.09.2015 // Gespräch mit der bvmd

PJ-Pflichtabschnitt in der Allgemeinmedizin ist noch nicht vom Tisch

Über dieses wichtige Thema haben Vorstandsmitglieder des Ausschusses der Medizinstudierenden mit Vorstandsmitgliedern der Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) am 26. September im Hartmannbund-Haus in Berlin gesprochen. Im Rahmen der Erstellung des „Masterplan Medizinstudium 2020“, an dem die Bundesregierung aktuell arbeitet und zu dem auch der Hartmannbund eine Stellungnahme eingereicht hat, gibt es Bestrebungen, ein verpflichtendes PJ-Quartal in der Allgemeinmedizin einzuführen. Hartmannbund und bvmd sind sich einig, dass eine weitere Verpflichtung im PJ nicht gewollt wird. Vielmehr muss die Allgemeinmedizin an anderen Stellen im Studium stärkere Berücksichtigung finden. Kompromissvorschlag des Hartmannbundes: Aufteilung des PJ in zwei Pflicht- und zwei Wahlquartale, wobei für alle PJ-Studierenden die Möglichkeit geschaffen werden muss, ein Wahlquartal in der ambulanten Versorgung absolvieren zu können – in allen Fachrichtungen/bei Haus- und Fachärzten. Dieses Thema wird die Medizinstudierenden des Hartmannbundes die nächsten Monate sicherlich weiter beschäftigen. Weitere Themen des Gesprächs waren: Zulassungsverfahren, Wissenschaftlichkeit im Medizinstudium, Teilstudienplätze, Medizin studieren ohne Abitur. (arn)

Im Bild von links: Doron Benjamin Stein (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, bvmd), Simon Drees (AG Medizinische Ausbildung, bvmd), Wenke Wichmann (stellvertretende Vorsitzende Ausschuss Medizinstudierende, HB), Malte Schmieding (AG Gesundheitspolitik, bvmd), Marvin Jesse (Vorstand Ausschuss Medizinstudierende, HB), Moritz Völker (Vorstand Ausschuss Medizinstudierende, HB), Naomi Lämmlin (Präsidentin bvmd), Theodor Uden (Vorsitzender Ausschuss Medizinstudierende, HB)

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