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19.01.2017 // Einigung beim Masterplan Medizinstudium 2020?

UPDATE: BMG-Staatssekretär berichtet von Konsens und nennt Details

Die Gesundheits-, Wissenschafts- und Kultusminister der Länder sowie das Bundesforschungs- und das Bundesgesundheitsministerium sollen sich auf einen Konsens zum Masterplan Medizinstudium 2020 geeinigt. Das berichtet das Deutsche Ärzteblatt unter Berufung auf Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (BMG). Stroppe habe beim Neujahrsempfang des Deutschen Hausärzteverbandes gestern Abend in Berlin Details der Einigung bekanntgegeben, die ihm zufolge schon vergangene Woche erzielt worden sein soll.

So solle die flächendeckende Einrichtung von Lehrstühlen für Allgemeinmedizin an den medizinischen Fakultäten vorangetrieben und das praktische Jahr (PJ) künftig in Quartale unterteilt werden. Dabei soll eines der Quartale verpflichtend in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung abgeleistet werden müssen und die Allgemeinmedizin verpflichtendes Prüfungsfach im dritten Staatsexamen werden. „Das ist ein gutes Signal für die Nachwuchsförderung“, zitiert das Blatt den Staatssekretär.

Einem aktuellen Bericht der Ärztezeitung zufolge soll auch die Landarztquote kommen – jedoch nicht verpflichtend. Die Länder sollen selbst entscheiden können, ob sie diese Maßnahme für sinnvoll erachten und dann eigenständig umsetzen. Als erstes Bundesland hat offenbar Bayern diese Option genutzt und angekündigt, die Landarztquote einzuführen.

Das BMG wies allerdings auf Nachfrage darauf hin, dass die Gespräche zum Masterplan 2020 noch nicht abgeschlossen seien und zu den Inhalten oder dem aktuellen Stand der Verhandlungen keine Aussage getroffen werden könne. (stp)

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