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Aktuelles

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12.10.2016 // Untersuchung

Studium verursacht überdurchschnittlich viel Stress

53 Prozent der Studierenden in Deutschland leiden unter Stress. Das geht aus einer repräsentativen Online-Befragung des Lehrstuhls für Marketing der Universität Potsdam und des Lehrstuhls für Marketing und Business Development der Universität Hohenheim unter mehr als 18.000 Studierenden hervor. Zum Vergleich: Der Anteil der stark gestressten Erwerbstätigen liegt laut einer Studie aus dem Vorjahr mit 50 Prozent knapp unter dem jetzt bei den Studierenden festgestellten Wert. Die aktuelle Untersuchung, die im Auftrag des AOK-Bundesverbandes durchgeführt wurde, zeigt auch, dass Studentinnen, Fachhochschüler, Studierende an staatlichen Hochschulen sowie in Bachelorstudiengängen besonders stark betroffen sind.

Die Gründe für den hohen Stresspegel sind der Untersuchung zufolge vielfältig. Auslöser sind vor allem Prüfungen und Abschlussarbeiten oder die Wohnungssuche. Auch der eigene Erwartungsdruck macht vielen zu schaffen. Als besonders stressiganfällige Studienfächer stellen sich Veterinärmedizin, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften sowie Informatik heraus. Daneben hänge das Stressempfinden aber auch von verhaltensbezogenen Merkmalen der Studierenden ab, heißt es. So fühlten sich Studierende, die einer Nebenbeschäftigung nachgehen, pradoxerweise weniger gestresst als Studierende ohne Nebenbeschäftigung. Das gelte auch für Studierende, die ihr Studium voraussichtlich in der vorgesehenen Regelstudienzeit abschließen wollen. Die Verfasser der Studie vermuten daher, dass der Stress im Studium zu einem wesentlichen Teil auch von der Organisationsfähigkeit der Studierenden abhängt. (stp)

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