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Aktuelles

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06.10.2015 // Uniklinikum Würzburg

Telemedizin-Projekt zur Intensivversorgung

Ein neues Projekt des Universitätsklinikums Würzburg soll zeigen, ob Telemedizin die intensivmedizinische Versorgung im ländlichen Raum verbessern kann. „Die ausgedünnte Versorgungsstruktur in den ländlichen Regionen Deutschlands hat zur Folge, dass dort gerade in der Intensivmedizin die notwendigen Experten vor Ort fehlen“, sagt dazu Privatdozent Dr. Ralf Muellenbach. Ziel des Projekts ist ein datenschutzrechtlich einwandfreier digitaler Transfer von Patientendaten, Vital- und Laborparametern, radiologischen Bildern sowie weiteren Informationen, die für eine profunde Fallbesprechung notwendig sind. Im Unterschied zu bestehenden Telemedizin-Systemen, die vorwiegend auf teuren stationären Kommunikationseinheiten beruhen, soll das Würzburger System preiswert und hochmobil sein. So sollen handelsübliche Tablet-PCs als wesentliche Hardware-Komponenten dienen. Diese können die anfragenden Ärzte grundsätzlich an jedem Ort im Krankenhaus einsetzen. Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert das Tele-Intensivmedizin-Projekt mit rund 250.000 Euro. (arn)

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