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Aktuelles

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16.12.2019 // Resolution

Uneingeschränkter Unfallversicherungsschutz für promovierende Medizinstudierende gefordert

Der Hartmannbund appelliert an den Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dafür Sorge zu tragen, dass Medizinstudierende, die studienbegleitend promovieren oder nach ihrem Examen als Promotionsstudierende immatrikuliert sind, uneingeschränkt vollständigen Unfallversicherungsschutz genießen können. Diese Forderung wurde im November in einer Resolution auf der Hauptversammlung des Hartmannbundes festgehalten.

Hintergrund ist, dass der gesetzliche Unfallversicherungsschutz für Studierende und Promovierende nur vom Grundsatz her gewährleistet ist. Im Einzelfall bedarf die Frage, ob Unfallversicherungsschutz vorliegt, der Auslegung der Vorschriften des örtlich zuständigen Unfallversicherungsträgers (Unfallkasse).

Kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht beispielsweise für Promovierende, die an An-Instituten, außeruniversitären Forschungslaboren oder anderen rechtlich selbständigen Einrichtungen wissenschaftliche Forschungsarbeiten leisten. Es ist daher notwendig, dass der DGUV den Unfallkassen ein einheitliches Regelwerk vorgibt, nachdem Arbeitsunfälle (oder auch Berufskrankheiten) von Promovierenden unabhängig vom Ort des Geschehens zweifelsfrei versichert sind.

Kontakt

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Telefax: 030 206208-49

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